5 wichtige Makramee-Knoten, die Anfänger lernen sollten – und wann sie eingesetzt werden

Lernen Sie 5 wichtige Makramee-Knoten, ihre Anwendung und die Wahl von Makramee-Kordel für Einsteigerprojekte im B2B-Einkauf kennen.

Bevella Makramee-Expertenteam | 8. Mai 2026 | 12 Min. Lesezeit

Viele Makramee-Anleitungen zeigen lediglich, wie Knoten aussehen. Dieser Leitfaden erklärt, wofür sie tatsächlich gebraucht werden. Einen Kreuzknoten kann man in wenigen Minuten nachmachen; entscheidend ist jedoch, zu wissen, wann eine Spirale besser passt oder wann ein Wickelknoten lose Kordeln strukturell sauber bündelt.

  • Diese 5 Knoten genügen für den Einstieg in Wandbehänge, Pflanzenampeln und viele funktionale Makramee-Projekte.
  • Der Kreuzknoten ist die Grundlage: zuerst lernen und wiederholen, bis die Bewegung sicher sitzt.
  • Der doppelte halbe Schlag erzeugt diagonale und gebogene Linien.
  • Der Wickelknoten ordnet lose Kordelbündel zu einem sauberen Abschluss.

Wichtigste Erkenntnisse

Warum decken diese 5 Knoten fast alles ab?

Makramee wirkt häufig komplexer, als es konstruktiv ist. Viele detailreiche Arbeiten bestehen aus einer kleinen Auswahl grundlegender Knoten, die wiederholt und neu kombiniert werden. Wer diese Strukturen versteht, kann eine große Bandbreite an Designs aufbauen.

Die fünf Knoten wurden nach ihrem praktischen Einsatzbereich gewählt. Jeder löst ein bestimmtes Gestaltungs- oder Konstruktionsproblem, das die anderen nicht so einfach ersetzen können. Mit diesen Techniken lassen sich erste Wandbehänge, Pflanzenampeln und funktionale Makramee-Stücke zuverlässig planen.

Knoten 1: Der Kreuzknoten

Kreuzknoten Schwierigkeitsgrad: Anfänger Benötigte Kordeln: 4 (2 Arbeitskordeln, 2 Füllkordeln) Empfohlene Kordel: 3mm-6mm gedrehte Makramee-Kordel

Der Kreuzknoten ist das Fundament des Makramees. Wer zunächst nur einen Knoten lernt, sollte mit diesem beginnen. Er bildet eine flache, symmetrische Einheit und eignet sich für Raster, Rauten und kompakte Flächen.

Vier Kordeln werden verwendet: Die beiden äußeren sind Arbeitskordeln, die beiden mittleren Füllkordeln. Die Füllkordeln bleiben gerade; die Arbeitskordeln bilden den Knoten um sie herum. Ein häufiger Anfängerfehler besteht darin, alle vier Kordeln gleichmäßig ziehen zu wollen. Die Füllkordeln geben Halt, die Arbeitskordeln formen das Produkt.

Wie knüpft man einen Kreuzknoten? Schritt für Schritt

  • Ordnen Sie vier Kordeln von links nach rechts als 1, 2, 3 und 4 an. Kordeln 2 und 3 sind die Füllkordeln.
  • Führen Sie Kordel 1 über 2 und 3 und anschließend unter Kordel 4. Dies ist die erste linke Hälfte.
  • Führen Sie Kordel 4 unter 2 und 3 und durch die von Kordel 1 gebildete Schlaufe nach oben.
  • Ziehen Sie beide Arbeitskordeln gleichmäßig nach außen fest.
  • Wechseln Sie die Seite: Kordel 4 läuft über 2 und 3 und unter Kordel 1; Kordel 1 läuft darunter und durch die Schlaufe.
  • Ziehen Sie wieder nach außen. Der Kreuzknoten ist fertig.

Wann sollte der Kreuzknoten verwendet werden?

Verwenden Sie ihn überall dort, wo eine flache geometrische Struktur gebraucht wird: für Rautenprodukt, Rasterhintergründe, Bänder und Bereiche mit bewusst sichtbaren Zwischenräumen. Versetzte Reihen erzeugen das klassische Rautenprodukt. Eng gestapelte Reihen ergeben eine dichtere, textilartige Fläche.

Wann sollte der Kreuzknoten nicht verwendet werden?

Für diagonale Linien, geschwungene Kanten oder eine gedrehte Textur ist er nicht das richtige Werkzeug. Der Kreuzknoten ist grundsätzlich flach und horizontal. Für Diagonalen und Kurven eignet sich der doppelte halbe Schlag; für drehende Oberflächen der Spiralknoten.

Häufiger Fehler: Die Arbeitskordeln beim Festziehen nach unten statt seitlich nach außen zu ziehen. Zug nach unten verzieht die Füllkordeln und führt zu unregelmäßigen Abständen.

Knoten 2: Der Lerchenkopfknoten

Lerchenkopfknoten Schwierigkeitsgrad: Anfänger Benötigte Kordel: 1 gefaltete Kordel je Befestigung Empfohlene Kordel: jede Ausführung und Stärke

Mit dem Lerchenkopf beginnt nahezu jedes Makramee-Stück. Er befestigt Arbeitskordeln an Stab, Ring, Ast oder einer anderen Trägerform. Der Knoten ist schnell, bei Belastung stabil und lässt unter dem Befestigungspunkt zwei gleich lange Kordelenden entstehen.

Er kann außerdem mitten in einem Projekt genutzt werden, um zusätzliche Kordeln für Fransen oder eine Verbreiterung anzusetzen. In mehreren Reihen über einer Trägerkordel geknüpft, entsteht eine strukturierte Oberfläche.

Wie knüpft man einen Lerchenkopfknoten?

  • Falten Sie die Kordel in der Mitte.
  • Legen Sie die gefaltete Schlaufe vor den Stab oder Ring.
  • Führen Sie die Schlaufe über den Träger nach hinten.
  • Ziehen Sie beide Kordelenden von vorn nach hinten durch die Schlaufe.
  • Ziehen Sie gleichmäßig nach unten, bis der Knoten am Träger anliegt.

Umgekehrter Lerchenkopf: Wann ist die Richtung wichtig?

Beim normalen Lerchenkopf ist die Schlaufe auf der Vorderseite sichtbar. Beim umgekehrten Lerchenkopf liegt die Schlaufe hinten; vorn erscheint eine kleine horizontale Leiste. Diese Variante passt zu Projekten, bei denen der obere Abschluss klarer und architektonischer wirken soll.

Wann sollte der Lerchenkopf verwendet werden?

Nutzen Sie ihn zum Befestigen der Kordeln am Anfang eines Projekts sowie zum Einfügen zusätzlicher Kordeln, wenn ein Werk breiter werden soll, Fransen ergänzt werden oder eine zu kurz geratene Kordel ausgeglichen werden muss. Mehrere umgekehrte Lerchenköpfe können eine dekorative Übergangsreihe bilden.

Knoten 3: Der Spiralknoten (Spirale aus halben Kreuzknoten)

Spirale / Halber Kreuzknoten Schwierigkeitsgrad: Anfänger Benötigte Kordeln: 4, wie beim Kreuzknoten Empfohlene Kordel: 3mm-5mm gedrehte Makramee-Kordel

Der Spiralknoten entsteht, indem immer nur die erste Hälfte eines Kreuzknotens auf derselben Seite wiederholt wird. Anstatt die zweite Hälfte spiegelbildlich zu schließen, beginnen Sie jedes Mal in derselben Richtung. Nach etwa 3-4 Wiederholungen beginnt sich die Säule natürlich zu drehen.

Trotz der nahezu gleichen Handbewegung entsteht ein ganz anderer visueller Eindruck als beim flachen Kreuzknoten: eine weiche, dynamische Struktur mit sichtbarer Bewegung.

Wie knüpft man einen Spiralknoten?

  • Bereiten Sie vier Kordeln wie für einen Kreuzknoten vor.
  • Knüpfen Sie die erste Hälfte: Kordel 1 über die Füllkordeln, Kordel 4 darunter und durch die Schlaufe.
  • Ziehen Sie den Knoten fest.
  • Wechseln Sie nicht die Seite, sondern wiederholen Sie dieselbe Hälfte erneut.
  • Arbeiten Sie stets von derselben Seite weiter. Nach einigen Wiederholungen dreht sich die Säule von selbst.
  • Erzwingen Sie die Drehung nicht mit der Hand; gleichmäßiges Knüpfen reicht aus.

Wann sollte der Spiralknoten verwendet werden?

Er ist ideal für organische, fließende Texturen statt flacher Geometrie. In Pflanzenampeln verleiht er den Hängesträngen Volumen und Bewegung. In Wandbehängen setzt er neben Kreuzknotenflächen einen starken Texturkontrast. Da nur eine Knotenseite wiederholt wird, geht die Arbeit zudem zügig voran.

Wie lässt sich die Spiralrichtung steuern?

Wer stets links beginnt, erhält eine linksdrehende Wirkung; wer stets rechts beginnt, eine rechtsdrehende. Gegenläufige Säulen nebeneinander erzeugen ein gespiegelt wirkendes modernes Produkt. Entscheidend ist, die gewählte Richtung während einer Säule nicht zu ändern.

Tipp zur Spannung: Halten Sie den Zug bei jeder Wiederholung gleich. Ungleichmäßige Abstände entstehen meist durch abwechselnd zu feste und zu lockere Knoten. Arbeiten Sie in einem Rhythmus: knüpfen, beidseitig nach außen ziehen, in gleichem Abstand weiterknüpfen.

Knoten 4: Der Sammelknoten (Wickelknoten)

Sammel- / Wickelknoten Schwierigkeitsgrad: Anfänger bis Mittelstufe Benötigte Kordeln: 1 Arbeitskordel und mehrere Füllkordeln Empfohlene Kordel: 3mm-5mm gedrehte oder geflochtene Makramee-Kordel

Der Sammelknoten löst eine der häufigsten konstruktiven Aufgaben im Makramee: viele lose Kordeln in ein einziges geordnetes Bündel zu führen. Eine Arbeitskordel wird fest um mehrere Füllkordeln gewickelt und bildet einen sauberen zylindrischen Abschluss. Der Knoten ist nicht nur dekorativ, sondern hält das Bündel unter Spannung zusammen.

Bei Pflanzenampeln wird er oben eingesetzt, bevor alle Hängestränge am Haken zusammenlaufen, und unten, wo die Kordeln unter dem Topf gebündelt werden. Bei Wandbehängen schafft er saubere Übergänge zwischen geknüpften Bereichen und Fransen.

Wie knüpft man einen Sammelknoten?

  • Halten Sie die Füllkordeln als Bündel zusammen.
  • Nehmen Sie eine zusätzliche Arbeitskordel oder eine dafür reservierte Kordel. Falten Sie sie so, dass oben am Bündel eine nach oben gerichtete Schlaufe liegt und ein Ende seitlich nach unten hängt.
  • Wickeln Sie das andere Ende straff nach unten um das Bündel und den ersten Teil der Arbeitskordel.
  • Wickeln Sie je nach Gestaltung mehrmals; 3-8 Umwicklungen sind üblich.
  • Stecken Sie das Wickelende durch die Schlaufe oben.
  • Ziehen Sie das obere lange Ende kräftig nach oben. Dadurch werden Schlaufe und Wickelende unter die Wicklung gezogen und verriegelt.
  • Schneiden Sie die beiden Arbeitsenden nahe am Knoten ab.

Wann sollte der Sammelknoten verwendet werden?

Setzen Sie ihn oben an Pflanzenampeln ein, um die Stränge vor dem Aufhängen zu bündeln, und unten, um den Abschluss unter dem Topf zu bilden. Bei Wandbehängen eignet er sich für klare Übergänge, gezielte Betonungen und den Beginn oder Abschluss diagonaler Gruppen.

Knoten 5: Der doppelte halbe Schlag

Doppelter halber Schlag (DHH) Schwierigkeitsgrad: Mittelstufe Benötigte Kordeln: 1 Trägerkordel und mehrere Knotenkordeln Empfohlene Kordel: 3mm-5mm gedrehte Makramee-Kordel

Mit dem doppelten halben Schlag gewinnt Makramee eine definierte Linienführung. Er bildet diagonale Reihen, Bögen, Chevron-Produkt, Buchstaben und grafische Formen. Eine Knotenkordel wird zweimal um eine Trägerkordel gelegt; der Winkel der Trägerkordel bestimmt die Richtung der Reihe: horizontal, diagonal oder gebogen.

Anfangs kann dieser Knoten ungewohnt sein, weil seine Logik anders als beim Kreuzknoten ist. Beim Kreuzknoten bleiben die mittleren Kordeln ruhig. Beim doppelten halben Schlag bewegen und positionieren Sie aktiv die Trägerkordel, während jede Knotenkordel nacheinander um sie gelegt wird.

Wie knüpft man einen doppelten halben Schlag? Horizontale Reihe

  • Bestimmen Sie eine Kordel als Trägerkordel und halten Sie sie waagerecht über allen übrigen Kordeln in der gewünschten Höhe.
  • Nehmen Sie die linke Knotenkordel, führen Sie sie über und hinter die Trägerkordel und anschließend durch die entstandene Schlaufe. Ziehen Sie fest: Das ist ein halber Schlag.
  • Wiederholen Sie denselben Vorgang mit derselben Kordel in derselben Richtung. Zwei halbe Schläge ergeben einen vollständigen doppelten halben Schlag.
  • Wechseln Sie zur nächsten Kordel rechts und wiederholen Sie den Vorgang.
  • Am Reihenende verläuft die Trägerkordel über die gesamte Breite des Stücks.

Diagonaler und gebogener doppelter halber Schlag

Für diagonale Linien halten Sie die Trägerkordel im gewünschten Winkel, häufig ungefähr 45 Grad, und knüpfen wie beschrieben. Die Knoten folgen der Richtung des Trägers. Für Kurven formen Sie die Trägerkordel während des Knüpfens in einen Bogen und halten diese Form mit einer Hand. So entstehen Bögen und organische Linien für moderne Wandkunst.

Wann sollte der doppelte halbe Schlag verwendet werden?

Verwenden Sie ihn immer dann, wenn das Design eine definierte horizontale, diagonale oder geschwungene Linie benötigt. Chevron-Produkt bestehen aus zwei diagonalen Reihen, die in der Mitte zusammentreffen. Bögen entstehen aus gebogenen Reihen. Auch Buchstaben oder grafische Konturen lassen sich damit aufbauen. Der Kreuzknoten kann diese Linienführung nicht ersetzen.

Wie arbeiten diese 5 Knoten zusammen?

Die eigentliche Fertigkeit liegt nicht im isolierten Knüpfen, sondern in der Reihenfolge. Ein einfacher Wandbehang kann mit Lerchenköpfen befestigt werden, im Hauptbereich Kreuzknoten nutzen, spiralförmige Textursäulen erhalten und vor den Fransen mit einem Sammelknoten abgeschlossen werden. Sobald der doppelte halbe Schlag hinzukommt, sind Diagonalen, Chevrons und Bögen möglich.

Üben Sie jeden Knoten zunächst einzeln auf einem kleinen Probestück: acht Kordeln an einem kurzen Stab genügen. Arbeiten Sie etwa 30 Minuten pro Knoten, bis die Bewegung vertraut ist; kombinieren Sie die Knoten erst danach.

| Knoten | Hauptfunktion | Erzeugt | Nicht geeignet für | | Lerchenkopf | Befestigung | Ansatzpunkte, strukturierte Reihen | Hauptflächen | | Kreuzknoten | Rasterstruktur | Rauten, Raster, kompakte Paneele | Diagonalen, Kurven | | Spiralknoten | Textursäulen | Drehende Wirkung | Flache Liniengeometrie | | Sammelknoten | Bündelung | Saubere Übergänge, Akzente | Lange Produktbereiche | | Doppelter halber Schlag | Linienführung | Diagonalen, Bögen, Chevrons, Formen | Offene Rasterstruktur |

Übungsfolge: Tag 1 Lerchenkopf und Kreuzknoten. Tag 2 Spiralvarianten. Tag 3 Sammelknoten. Tag 4 horizontale Reihen mit doppeltem halbem Schlag. Tag 5 diagonale Reihen. Tag 6 ein erstes Projekt mit allen fünf Knoten.

Welche Kordel eignet sich am besten zum Erlernen dieser Knoten?

Die verwendete Kordel beeinflusst den Lernprozess deutlich. Eine 4mm oder 5mm starke, einsträngig gedrehte Baumwollkordel ist leichter zu kontrollieren als sehr dünne 2mm-Kordel oder eine kräftige 8mm-Seilqualität. Im Bereich von 4mm-5mm sind die Knoten sichtbar und fühlbar, während das Material flexibel genug für die Hände bleibt. Gedrehte Kordel greift leicht ineinander und verrutscht beim Festziehen weniger als glatte geflochtene Varianten.

Üben Sie möglichst mit naturfarbener, ungefärbter Baumwolle. So können Sie den Verlauf jedes Strangs im Knoten gut verfolgen. Sobald jeder Knoten gleichmäßig gelingt, können Farben und unterschiedliche Stärken getestet werden. Für B2B-Einkäufer sind gleichmäßige Drehung und dokumentierte OEKO-TEX-konforme Baumwollserien wichtige Auswahlkriterien.

Welchen Makramee-Knoten sollte ein absoluter Anfänger zuerst lernen?

Beginnen Sie mit dem Lerchenkopf zum Befestigen der Kordeln und lernen Sie direkt danach den Kreuzknoten. Mit diesen zwei Knoten lässt sich bereits ein einfaches fertiges Werkstück erstellen. Ist der Kreuzknoten sicher in der Hand, lassen sich die übrigen Techniken schneller erlernen.

Wie lange dauert es, alle 5 Knoten zu lernen?

Bei konzentrierter Übung von 30-60 Minuten täglich können viele Anfänger innerhalb von 10-14 Tagen alle fünf Knoten korrekt ausführen. Lerchenkopf, Kreuzknoten, Spirale und Sammelknoten werden meist schneller verstanden. Der doppelte halbe Schlag benötigt oft mehr Wiederholung, weil die Richtung der Trägerkordel aktiv kontrolliert werden muss. Kurze regelmäßige Einheiten fördern die Bewegungssicherheit besser als seltene lange Sitzungen.

Was ist der Unterschied zwischen Kreuzknoten und doppeltem halbem Schlag?

Der Kreuzknoten wird mit vier Kordeln geknüpft und bildet eine flache horizontale Struktur für Raster und offene Flächen. Beim doppelten halben Schlag wird eine Trägerkordel in einem gewählten Winkel gehalten; mehrere Knotenkordeln werden jeweils zweimal darum geknüpft. Dadurch entstehen definierte Linien in unterschiedlichen Richtungen.

Warum dreht sich mein Spiralknoten nicht?

Meist wird unbemerkt die Seite gewechselt, sodass statt einer Spirale ein Kreuzknoten entsteht. Für die Spirale muss jede Wiederholung von derselben Seite ausgehen. Auch zu große Abstände zwischen den Knoten können die Drehung verdecken. Platzieren Sie die Knoten eng; nach etwa 3-4 Wiederholungen sollte die Drehung sichtbar werden.

Wie verhindere ich ungleichmäßige Knoten?

Ungleichmäßige Ergebnisse entstehen fast immer durch wechselnde Spannung. Ziehen Sie die beiden Arbeitskordeln nach jedem Knoten mit gleicher Kraft seitlich nach außen. Ein Lineal oder ein auf den gewünschten Abstand zugeschnittener Karton kann helfen, die Zwischenräume gleich zu halten.

Kann ich nur mit diesen 5 Knoten eine Pflanzenampel herstellen?

Ja. Eine klassische Pflanzenampel nutzt Lerchenköpfe zur Befestigung, oben einen Sammelknoten, im Körper Spiral- oder Kreuzknotensäulen, im Korbbereich Kreuzknoten und unten nochmals einen Sammelknoten. Ein dekoratives Band aus doppelten halben Schlägen kann die fünfte Technik integrieren.

Der Sammelknoten verändert den Blick auf die Konstruktion einer Pflanzenampel: Viele scheinbar komplizierte Modelle bestehen oben aus einer sauberen Bündelung, in der Mitte aus Spiral- oder Kreuzknotensäulen und unten aus einem weiteren gesicherten Bündel.

Der doppelte halbe Schlag kann zudem zur Korrektur der Spannung dienen. Ist ein Abschnitt durch ungleichmäßiges Knüpfen aus der Linie geraten, schafft eine horizontale Reihe eine neue saubere Ausgangslinie für den nächsten Bereich.

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